Historisches Denkmal · Innere Stadt, Wien
Stephansplatz
Foto
Öffnungszeiten
| Montag | 00:00 – 23:59 |
|---|---|
| Dienstag | 00:00 – 23:59 |
| Mittwoch | 00:00 – 23:59 |
| Donnerstag | 00:00 – 23:59 |
| Freitag | 00:00 – 23:59 |
| Samstag | 00:00 – 23:59 |
| Sonntag | 00:00 – 23:59 |
Geparst aus den OpenStreetMap-Öffnungszeiten am 2026-08-25.
- Heute
- Heute geöffnet, 00:00 – 23:59
- Besuchsdauer
- 20 Min
- Barrierefreiheit
- Nicht erfasst
- Preis
- Nicht erfasst
- Einordnung
- Hoch
- Rang
- Rang 2,621 von 5,640
Über Stephansplatz
Der Stephansplatz ist der Platz im geografischen und historischen Zentrum Wiens. Er entstand rund um den Stephansdom und trägt direkt dessen Namen.
Der Ort ist seit dem Mittelalter ein Zentrum der Stadt. Bei den Ausgrabungen für die U-Bahn-Station unter dem Platz im Jahr 1973 wurde die Virgilkapelle entdeckt, eine unterirdische Kapelle aus dem dreizehnten Jahrhundert, die vergessen unter dem Straßenniveau gelegen hatte. Außerdem kamen Spuren einer Nekropole aus der Römerzeit zutage, die sich einst auf demselben Gelände befand, bevor der Dom existierte.
Eine in den verkehrsberuhigten Platz eingelassene Glaspyramide markiert heute den Eingang zur Virgilkapelle. Sie ist vom Straßenniveau aus sichtbar und über das Zwischengeschoss der U-Bahn-Station zugänglich.
Geprüft 2026-08-24 · Quelle
Was ist drin?
Der Stephansdom beherrscht den Platz. Sein gemustertes Ziegeldach — mit einem Zickzackmuster, das auf der Südseite den habsburgischen Doppeladler enthält — und sein Südturm, der den Spitznamen „Steffl“ trägt, sind von den meisten Punkten des Platzes aus sichtbar.
Direkt gegenüber dem Haupteingang des Doms steht das Haas-Haus, ein modernes Gebäude von Hans Hollein aus dem Jahr 1990, dessen gebogene Glas- und Steinfassade bewusst so gestaltet wurde, dass sie den Dom zurückspiegelt — ein Kontrast, der seit seiner Eröffnung die Meinungen spaltet.
Graben und Kärntner Straße, zwei der wichtigsten Fußgänger-Einkaufsstraßen Wiens, gehen beide direkt vom Platz ab. Außerdem stehen an seinem Rand Pferdekutschen der Fiaker Schlange und bieten kostenpflichtige Stadtrundfahrten an.
Geprüft 2026-08-24 · Quelle
Empfohlene Besuchsdauer
Fünfzehn bis dreißig Minuten reichen für den Platz selbst aus, länger, wenn man innehält, um die Außendetails des Doms oder die Spiegelung im Haas-Haus zu betrachten.
Zusammen mit einem Besuch im Inneren des Doms oder in einem seiner Türme sollte man insgesamt eine bis eineinhalb Stunden für den Platz und das Gebäude einplanen, bei einem Besuch beider Türme entsprechend länger, da der Nord- und der Südturm separat erreicht werden und im Inneren nicht miteinander verbunden sind.
Geprüft 2026-08-24
Jahreszeit und Menschenmassen
Der frühe Morgen, bevor die Reisegruppen und Fiakerkutschen des Tages den Platz füllen, ist die beste Zeit, um die Fassade und das Dach des Doms ohne Menschen im Bild zu fotografieren.
Die Abende, wenn der Dom beleuchtet ist, bieten einen anderen, aber ebenso belebten Anblick, da der Platz auch das Zentrum des abendlichen Fußverkehrs Wiens zwischen den Einkaufsstraßen und dem umliegenden Restaurantviertel ist und noch lange belebt bleibt, nachdem der Dom selbst für den Tag geschlossen hat.
Geprüft 2026-08-24
Tickets
Der Platz selbst ist ein kostenloser öffentlicher Raum ohne Zugangsbeschränkung. Für das Innere des Doms, die Katakomben und die Türme sind jeweils separate Eintrittskarten erforderlich; die Preise dafür sind hier nicht erfasst.
Die Virgilkapelle unter dem Platz ist normalerweise nicht für spontane Besuche ohne Anmeldung geöffnet. Vor der Planung sollte geprüft werden, ob derzeit ein geführter Zugang angeboten wird, da sie kein regulärer Bestandteil derselben Eintrittskarte wie der darüberliegende Dom ist.
Geprüft 2026-08-24
Ankommen
U1 und U3 halten beide an der Station Stephansplatz, direkt unter dem Platz, wodurch dieser zu den am zentralsten gelegenen Punkten im U-Bahn-Netz gehört.
Mehrere Straßenbahnlinien entlang des inneren Rings erreichen den Rand des Platzes in kurzer Gehentfernung. Außerdem liegt er dort, wo Graben, Kärntner Straße und Rotenturmstraße zusammenlaufen, sodass er von fast überall im ersten Bezirk zu Fuß erreichbar ist.
Geprüft 2026-08-24 · Quelle
Worauf Sie achten sollten
Kostümierte Werber, die rund um den Platz Konzert- und Fiakerkarten verkaufen, sind aufdringlich und verlangen deutlich mehr als die eigenen Kassen der Veranstaltungsorte. Besucher sollten ihre Karten direkt beim Dom, im Konzertsaal oder am Fiakerstand kaufen und nicht bei jemandem, der sie auf dem Platz anspricht.
Die hohe Touristendichte macht den Platz zu einem bekannten Ort für Taschendiebstähle, insbesondere in der Nähe der U-Bahn-Eingänge und der Haupttür des Doms.
Die auf dem Platz stehenden Fiakerpferde hinterlassen den üblichen Schmutz von Arbeitstieren. Die Betreiber reinigen ihn, allerdings nicht sofort. Außerdem sollte man wegen des unebenen Kopfsteinpflasters ebenso auf den Boden wie auf die Menschenmenge vor sich achten.
Geprüft 2026-08-24
Fotografie
Das Haas-Haus, das den Dom in seiner gebogenen Glasfassade zurückspiegelt, vom Platz aus in Richtung des modernen Gebäudes fotografiert, ist hier die markanteste verfügbare Komposition und funktioniert bei den meisten Lichtverhältnissen.
Das Muster des Ziegeldachs mit dem Doppeladler ist vom Straßenniveau aus schwer einzufangen. Am besten sieht man es von einem erhöhten Standpunkt, etwa einer Caféterrasse am Platz, und nicht direkt von unten, wo der Winkel das Muster abflacht. Bei dieser Entfernung hilft ein längeres Objektiv, das Muster vom übrigen Dachverlauf abzuheben.
Geprüft 2026-08-24
Häufige Fragen
Was wurde 1973 unter dem Platz gefunden?
Bei den U-Bahn-Ausgrabungen wurden die Virgilkapelle, eine unterirdische Kapelle aus dem dreizehnten Jahrhundert, sowie Spuren einer Nekropole aus der Römerzeit entdeckt, die älter als der Dom ist.
Was ist das moderne Gebäude gegenüber dem Dom?
Das Haas-Haus, ein Gebäude von Hans Hollein aus dem Jahr 1990, dessen gebogene Glasfassade den Dom widerspiegeln soll.
Ist der Platz selbst kostenlos zu besichtigen?
Ja, der Platz ist ein kostenloser öffentlicher Raum. Nur für das Innere des Doms, die Katakomben und die Türme sind Eintrittskarten erforderlich.
Sollte ich Karten bei Werbern auf dem Platz kaufen?
Nein. Kostümierte Werber verkaufen Konzert- und Fiakerkarten zu Preisen, die über denen der eigenen Kassen der Veranstaltungsorte liegen. Der direkte Kauf beim Veranstaltungsort oder Stand ist günstiger und zuverlässiger.
Warum ist das Dachmuster vom Platz aus schwer zu fotografieren?
Das Ziegelmuster mit dem Doppeladler auf der Südseite wirkt aus dem Winkel auf Straßenniveau abgeflacht. Ein erhöhter Standpunkt, etwa eine Caféterrasse, bietet eine klarere Sicht.
Welche U-Bahn-Linien halten hier?
U1 und U3, beide direkt unter dem Platz an der Station Stephansplatz.
Wo es ist
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Externe Links
Zuletzt aktualisiert:
Quelle: OpenStreetMap-Mitwirkende, Wikidata ·