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Museum · Innere Stadt, Wien

Secession Building

Secession

Foto

Ein Foto von Secession Building
Foto · C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 4.0
Heute
Heute geöffnet, 10:00 – 18:00
Besuchsdauer
45 Min
Barrierefreiheit
Teilweise stufenlos
Preis
Nicht erfasst
Einordnung
Muss man gesehen haben · Kulturerbe
Rang
Rang 20 von 5,640

Über Secession Building

Das Secessionsgebäude ist ein Manifest mit Dach, 1897–98 von Künstlern errichtet, die das Establishment verlassen hatten.

Joseph Maria Olbrich entwarf es. Es misst etwa 40 m mal 30 m bei 1,000 m² Grundfläche und wird von einer Kuppel aus vergoldeten Lorbeerblättern gekrönt, die die Wiener seit ihrer Errichtung goldenen Kohlkopf nennen.

Über der Tür steht das Motto: Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit. Darunter befinden sich drei Gorgonen für Malerei, Bildhauerei und Architektur.

Karl Wittgenstein, der Vater des Philosophen, bezahlte es. Es erscheint auf der österreichischen 50-Cent-Münze.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Was ist drin?

Klimts Beethovenfries und die zeitgenössischen Künstler, die gerade oben ausstellen.

Der Fries wurde 1902 für eine einzige Ausstellung gemalt und sollte danach zerstört werden. Er überlebte und wird nun dauerhaft im Untergeschoss in einem eigens dafür gebauten Raum gezeigt.

Er ist die vollständigste erhaltene Aussage dessen, wofür die Secession eintrat, und der Grund, ein Ticket zu kaufen.

Darüber befindet sich eine von Künstlern betriebene Ausstellungshalle für ständig wechselnde zeitgenössische Arbeiten, die nichts mit 1902 zu tun haben. Das ist Absicht — das Motto besagt gerade, dass das Gebäude nie ein Museum seiner selbst werden sollte.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Secession Building
Foto · Gunnar Klack · CC BY-SA 4.0

Empfohlene Besuchsdauer

Fünfundvierzig Minuten, davon zwanzig für den Fries.

Der Kellerraum ist klein, und der Fries verläuft über drei Wände; er wird betrachtet und nicht durchschritten.

Die Ausstellungshallen darüber dauern je nach Programm fünfzehn bis dreißig Minuten.

Karlsplatz, Karlskirche und Naschmarkt liegen alle innerhalb von fünf Minuten, wodurch dies eine leichte Ergänzung zu einem Nachmittag und keine eigene Fahrt ist.

Wer der Secession durch die Stadt folgt, sollte sie mit dem Belvedere, wo die Gemälde der Bewegung hängen, und den Otto-Wagner-Pavillons draußen am Karlsplatz verbinden.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Secession Building
Foto · Gunnar Klack · CC BY-SA 4.0

Jahreszeit und Menschenmassen

Jederzeit; dies ist eines der ruhigeren bedeutenden Gebäude Wiens.

Der Friesraum ist so klein, dass eine Reisegruppe ihn füllt, doch Reisegruppen sind hier selten.

Die vergoldete Kuppel fängt das Licht ein, daher braucht das Außenfoto Sonne; der Fries ist künstlich beleuchtet und bei jedem Wetter gleich.

Das Gebäude schließt einen Tag pro Woche und zwischen dem Aufbau von Ausstellungen, was mehrere Tage bedeuten kann, an denen nur der Fries geöffnet ist.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Tickets

Die Secession verlangt Eintritt für den Beethovenfries und die aktuellen Ausstellungen. Aktuelle Preise werden in den von dieser Seite verwendeten Quellen nicht veröffentlicht und hier nicht wiedergegeben.

Der Fries ist der dauerhafte Teil; alles andere wechselt.

Wer sich für die Secessionsbewegung und nicht für zeitgenössische Kunst interessiert, sollte wissen, dass das Ticket beides umfasst und das Gebäude Letztere bewusst programmiert.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Secession Building
Foto · Gunnar Klack · CC BY-SA 4.0

Ankommen

Im 1. Bezirk an der Friedrichstraße an der Ecke zum Karlsplatz, neben dem Naschmarkt.

Karlsplatz an den U-Bahn-Linien U1, U2 und U4 ist zwei Gehminuten entfernt; der Secessions-Ausgang aus der Stationspassage kommt fast vor der Tür heraus.

Die U-Bahn hat fünf Linien und 109 Stationen auf 83.9 km, fährt etwa von 05:00 bis 01:00 und am Wochenende die ganze Nacht.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Secession Building
Foto · Банк Австрії · Public domain

Worauf Sie achten sollten

Das Gebäude ist eine aktive Ausstellungshalle, kein Klimt-Museum. Besucher, die eine Secessionssammlung erwarten, finden ein Werk von 1902 und eine zeitgenössische Ausstellung.

Der Fries befindet sich im Keller und wird auf dem Weg hinein leicht übersehen.

Das Gebäude schließt einen Tag pro Woche und zwischen Ausstellungen.

Die Fotoregeln unterscheiden sich je nach Ausstellung, und der Friesraum hat eigene.

Die unterirdischen Passagen am Karlsplatz haben nach Einbruch der Dunkelheit eine beständige Drogenszene; abends ist der Weg auf Straßenniveau besser.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Secession Building
Foto · János Korom Dr. from Wien, Austria · CC BY-SA 2.0

Fotografie

Die Kuppel ist das Foto. Sie braucht direkte Sonne, um golden statt matt messingfarben zu wirken; der beste Winkel ist die Ecke Friedrichstraße, wo sich weißer Kubus und Lorbeerkugel klar vor dem Himmel trennen.

Das Motto über der Tür ist mit längerem Objektiv ein engeres und interessanteres Bild.

Der Beethovenfries liegt in einem dunklen, eigens gebauten Raum; die Fotoregeln stehen am Eingang und ändern sich.

Das weiße Gebäude überbelichtet leicht in der Mittagssonne; bedecktes Licht eignet sich für die Fassade, aber nicht für die Kuppel.

Geprüft 2026-08-23

Häufige Fragen

Was ist die goldene Kuppel?

Eine Kugel aus vergoldeten Lorbeerblättern auf Joseph Maria Olbrichs Gebäude von 1897–98. Die Wiener nennen sie seit ihrer Errichtung goldenen Kohlkopf.

Was besagt die Inschrift?

Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit — das Motto der Secession.

Ist Klimts Beethovenfries hier?

Ja, dauerhaft im Untergeschoss. Er malte ihn 1902 für eine einzige Ausstellung, danach sollte er zerstört werden.

Ist es ein Klimt-Museum?

Nein. Das Gebäude ist eine von Künstlern betriebene Ausstellungshalle für zeitgenössische Arbeiten. Der Fries ist das einzige dauerhafte Werk; diese Programmierung ist Absicht.

Wer bezahlte das Gebäude?

Karl Wittgenstein, Vater des Philosophen Ludwig Wittgenstein.

Wie lange dauert der Besuch?

Fünfundvierzig Minuten — zwanzig für den Fries, den Rest für die aktuelle Ausstellung oben.

Wo es ist

In der Nähe

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