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Historisches Denkmal · Simmering, Wien

Neugebäude Palace

Schloss Neugebäude

Foto

Ein Foto von Neugebäude Palace
Foto · Gugerell · CC0
Heute
Öffnungszeiten nicht erfasst
Besuchsdauer
1 Std 30 Min
Barrierefreiheit
Nicht erfasst
Preis
Nicht erfasst
Einordnung
Bemerkenswert · Kulturerbe
Rang
Rang 4,924 von 5,640

Über Neugebäude Palace

Neugebäude ist ein ruinierter Renaissancepalast in Simmering am südöstlichen Stadtrand von Wien, der 1568-1573 für Kaiser Maximilian II. erbaut wurde. Der Überlieferung zufolge wurde er an der Stelle oder in der Nähe des Ortes errichtet, an dem während der osmanischen Belagerung Wiens im Jahr 1529 das Zelt Suleimans des Prächtigen stand. Sein Name — „das neue Gebäude“ — spiegelt wider, wie bewusst neuartig er für seine Zeit war: ein von Festungsmauern umgebener Renaissancepalast mit einem der frühesten großen Gärten dieser Art nördlich der Alpen, dessen Maßstab damals in den habsburgischen Ländern von nichts anderem erreicht wurde.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Was ist drin?

Der Ort besteht aus einer befestigten Außenanlage und einem inneren Palast, dessen Räume und Höfe nach Jahrhunderten der Vernachlässigung und des Ausbaus von Materialien nur noch als Ruinen erhalten sind — mehrere seiner steinernen Elemente, darunter Säulen, wurden entfernt und an anderen Orten in Wien wiederverwendet, darunter die Gloriette von Schönbrunn. Neugebäude war damit tatsächlich der Steinbruch für eines der anderen Wahrzeichen der Stadt.

Die historischen Gärten, die einst mit Brunnen, Skulpturen und sogar einer Menagerie exotischer Tiere für den kaiserlichen Hof angelegt wurden, werden langfristig restauriert. Dabei werden Abschnitte nach und nach wieder geöffnet, anstatt das gesamte Gelände auf einmal in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.

Eine Freiluftbühne hat in den vergangenen Jahren auf Teilen des Geländes Sommerfilmvorführungen veranstaltet. Dies ist eine der wenigen Nutzungen, die neben gelegentlichen Ausstellungen in den restaurierten Bereichen ein allgemeines Publikum außerhalb einer formellen Führung auf das Gelände bringt.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Empfohlene Besuchsdauer

Ein geführter Besuch dauert, sofern angeboten, etwa eine bis neunzig Minuten; ohne Führung gibt es wenig zu sehen, da ein großer Teil des Ortes aus abgesperrten Ruinen besteht und nicht aus einem frei begehbaren Gelände, auf dem Besucher ungehindert umherstreifen könnten. Ein Freiluftkinoabend dauert, sofern angesetzt, zusätzlich so lange wie ein ganzer Film, insgesamt eher drei Stunden.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Jahreszeit und Menschenmassen

Der Zugang ist eher eingeschränkt und von Veranstaltungen abhängig als ständig möglich — geführte Touren, Tage mit geöffnetem Gelände und gelegentliche Veranstaltungen wie Freiluftvorführungen sind die wichtigsten Zugangsmöglichkeiten. Es gibt kein festes tägliches Öffnungsmuster, an dem man einen Besuch wie bei einem herkömmlichen Palast ausrichten könnte. Der aktuelle Zeitplan für Führungen und Tage mit geöffnetem Gelände ist hier nicht erfasst und sollte vor der Anreise nach Simmering speziell für diesen Ort anhand der eigenen Einträge der Stadt Wien (wien.gv.at) überprüft werden.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Tickets

An manchen Tagen mit geöffnetem Gelände war der Eintritt historisch kostenlos; geführte Touren, sofern angeboten, haben eine eigene Gebühr, die je nach dem Veranstalter der jeweiligen Führung variiert. Aktuelle Preise sind hier nicht erfasst und sollten anhand desselben offiziellen Eintrags bestätigt werden, der auch zur Überprüfung des Zeitplans dient, da ein auf andere Weise ermittelter Betrag bis zum geplanten Besuch veraltet sein könnte.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Ankommen

Der Ort liegt in Simmering, dem 11. Bezirk, am südöstlichen Stadtrand von Wien; er ist mit Straßenbahn und Bus vom U-Bahnhof Simmering der Linie U3 aus erreichbar, wobei man von der nächstgelegenen Haltestelle noch zu den Schlossanlagen laufen muss, da keine öffentliche Verkehrslinie direkt zum eigentlichen Tor führt.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Worauf Sie achten sollten

Der größte Teil des Geländes ist außerhalb angesetzter Führungs- oder Veranstaltungszeiten geschlossen — dies ist kein Park, den man spontan betreten und durchstreifen kann wie den Augarten oder die Gärten von Schönbrunn. Wer vorher nicht den Kalender überprüft, riskiert ein verschlossenes Tor und einen vergeblichen Weg an den Stadtrand.

Die Ruinen selbst weisen stellenweise unebenen, unrestaurierten Boden, zerbrochene Pflasterung und offene Fundamente auf; festes Schuhwerk ist hier wichtiger als in einem gepflegten Palastgarten mit ebenen Kieswegen.

Im Vergleich zu einer vollständig erschlossenen Sehenswürdigkeit gibt es vor Ort nur wenige Hinweisschilder. Besucher, die ohne Führung ankommen und an jeder Ecke erklärende Tafeln erwarten, werden daher lange Ruinenabschnitte ohne aufgestellte Erläuterungen vorfinden. Das ist ein Grund dafür, dass eine geführte Besichtigung gegenüber einem selbstständigen Rundgang die empfohlene Art ist, den Ort zu sehen.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Fotografie

Die festungsartige Außenmauer vor dem offenen Himmel und der ruinierte innere Palast, der durch seine eigenen zerbrochenen Bögen eingerahmt wird, gehören zu den meistfotografierten Ansichten des Ortes; laufende Restaurierungsarbeiten bedeuten, dass je nach dem Abschnitt, an dem zum Zeitpunkt des Besuchs gearbeitet wird, Gerüste oder Zäune auf einem Bild erscheinen können. Damit sollte man rechnen, statt bei der Ankunft überrascht zu sein.

Der Kontrast zwischen verwittertem Stein und den umliegenden offenen Feldern von Simmering, mit der Stadtsilhouette in der Ferne sichtbar, vermittelt ein umfassenderes Gefühl für die Größenordnung, das eine enger gefasste, von Mauern umgebene Ruine in der Innenstadt nicht bieten kann.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Häufige Fragen

Ist Schloss Neugebäude derzeit für die Öffentlichkeit zugänglich?

Der aktuelle Status des öffentlichen Zugangs ist nicht erfasst. Eine direkte Überprüfung bei offiziellen Quellen ist vor dem Besuch unbedingt erforderlich.

Warum wird Neugebäude mit Suleiman dem Prächtigen in Verbindung gebracht?

Der Überlieferung zufolge wurde der Palast an der Stelle oder in der Nähe des Ortes erbaut, an dem während der osmanischen Belagerung Wiens im Jahr 1529 sein Zelt stand.

Können Besucher jederzeit hineingehen?

Nein. Der Zugang erfolgt hauptsächlich über angesetzte Führungen, Tage mit geöffnetem Gelände und gelegentliche Veranstaltungen; es gibt kein festes tägliches Öffnungsmuster, daher sollte der aktuelle Kalender vor der Anreise bei der Stadt Wien überprüft werden.

Wer erbaute den Palast und wann?

Kaiser Maximilian II., 1568-1573.

Ist der Palast vollständig erhalten?

Nein, er ist nur als Ruine erhalten; mehrere seiner ursprünglichen steinernen Elemente, darunter Säulen, wurden entfernt und an anderen Orten in Wien wiederverwendet, darunter die Gloriette von Schönbrunn.

Ist der Eintritt kostenlos?

An manchen Tagen mit geöffnetem Gelände war der Eintritt historisch kostenlos, während geführte Touren eine eigene Gebühr haben; aktuelle Preise sind hier nicht erfasst.

Wo es ist

In der Nähe

Zuletzt aktualisiert:

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