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Historisches Denkmal · Paris 8e Arrondissement, Paris

Église de la Madeleine

Foto

Ein Foto von Église de la Madeleine
Foto · Callaway Kosine – de Suzannet · CC BY 3.0
Heute
Heute geöffnet, 09:30 – 19:00
Besuchsdauer
30 Min
Barrierefreiheit
Stufenlos
Preis
Freier Eintritt
Einordnung
Muss man gesehen haben · Kulturerbe
Rang
Rang 34 von 7,605

Über Église de la Madeleine

La Madeleine ist ein griechischer Tempel mitten in Paris, dessen Fertigstellung neunundsiebzig Jahre und mehrere Sinneswechsel brauchte.

Ludwig XV. legte 1763 den Grundstein. Die Revolution stoppte 1789 die Arbeit. 1806 erklärte Napoleon ihn zum Ruhmestempel der Großen Armee statt Kirche. Pierre-Alexandre Vignon entwarf den Bau und starb 1828; Jacques-Marie Huvé vollendete ihn, am 24. Juli 1842 wurde er als Kirche eröffnet.

108 m lang, 43 m breit, umgeben von zweiundfünfzig korinthischen Säulen je 20 m hoch — kein anderes großes Pariser Gebäude folgt dem klassischen Tempel so vollständig.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Was ist drin?

Eine Kirche ohne Wandfenster, nur von oben beleuchtet.

Das Schiff hat drei breite, jeweils überwölbte Joche mit rundem Oberlicht. Da außen ein geschlossener Säulentempel steht, gibt es keinen Fensterplatz; alles hängt von diesen Öffnungen ab und wirkt dunkel, gleichmäßig und einzigartig.

Jules-Claude Ziegler malte das Chorkuppelfresko zur Geschichte des Christentums. Charles-Joseph Lameire schuf das byzantinische Keramikmosaik, François Rude die monumentale Taufe Christi.

Camille Saint-Saëns war Organist 1858 bis 1877, Gabriel Fauré 1896 bis 1905. Chopins Beerdigung fand am 30. Oktober 1849 statt, fast zwei Wochen verzögert.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Église de la Madeleine
Foto · Agence Rol. Agence photographique (commanditaire) · Public domain

Empfohlene Besuchsdauer

Dreißig Minuten innen, zehn auf der Treppe.

Ein Raum, schnell gelesen. Interessant sind Licht, dunkler Stein und eine Kirche, die außen gar nicht danach aussieht.

Die südliche Treppe blickt Rue Royale hinunter zum Concorde-Obelisken und dahinter axial zur Assemblée Nationale. Diese geplante Ausrichtung ist das Beste an der Lage.

Rund um den Place de la Madeleine liegen die ältesten Luxuslebensmittelgeschäfte der Stadt, weitere dreißig Minuten Schaufenster.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Église de la Madeleine
Foto · French authorities · Public domain

Jahreszeit und Menschenmassen

Mittags, wenn die Sonne hoch genug für die drei Oberlichter steht.

Nur von oben beleuchtet, ist das Gebäude mitten an einem hellen Tag am besten und an bedeckten Vormittagen wirklich düster.

Aktive Pfarrkirche mit täglichen Gottesdiensten und Konzerten; Orgeltradition und Akustik des Steinkastens mit drei Kuppeln sind ungewöhnlich.

Unbeheizter Stein ist im Winter kalt.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Tickets

Eintritt kostenlos. La Madeleine ist Pfarrkirche ohne Ticketschalter.

Konzerte werden von Veranstaltern jeweils mit eigenen Preisen verkauft.

Kein Turm, keine Gruftführung, kein kostenpflichtiger Bereich.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Église de la Madeleine
Foto · Willem van de Poll · CC0

Ankommen

Im 8. Arrondissement am Place de la Madeleine oben an der Rue Royale.

Madeleine an Métro-Linien 8, 12 und 14 endet am Fuß der Treppe. Concorde an Linien 1, 8 und 12 ist fünf Minuten die Rue Royale hinunter; dieser Weg bietet den axialen Portikusblick.

Die Métro betreibt 16 Linien mit 321 Stationen im Mittelabstand 548 m — zwei Stationen sind meist schneller zu Fuß.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Église de la Madeleine
Foto · Willem van de Poll · CC0

Worauf Sie achten sollten

Aktive Kirche mit Gottesdiensten tagsüber; währenddessen gehört das Schiff der Gemeinde.

Schultern und Knie bedecken, Hüte ab, leise.

Innen viel dunkler als Fotos, Handys kämpfen.

Treppen hoch, zahlreich und bei Regen rutschig; am Hauptportikus kein stufenfreier Eingang.

Außen stark befahrener Kreisverkehr mit Übergängen nur an Ecken.

Fotografie außerhalb Gottesdiensten erlaubt, kein Blitz.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Ein Foto von Église de la Madeleine
Foto · Agence Rol · Public domain

Fotografie

Der Portikus von der Rue Royale, dessen zweiundfünfzig Säulen im engeren Winkel zur Steinwand werden, ist das Foto und erhält nachmittags Licht auf der Südfront.

Von der Treppe ist der umgekehrte Blick zum Obelisken mit Assemblée Nationale dahinter die Aufnahme.

Innen sind drei Oberlichter das Motiv — Tageslichtstrahlen im dunklen Kasten —, belichten Sie auf die Kuppel statt den Boden.

Rude-Skulptur und Chorfresko sind für Handys zu dunkel.

Geprüft 2026-08-23 · Quelle

Häufige Fragen

Warum sieht sie wie ein griechischer Tempel aus?

Weil Napoleon sie 1806 zum Ruhmestempel der Großen Armee erklärte. Vignon entwarf den Bau, der am 24. Juli 1842 als Kirche eröffnet wurde.

Wie viele Säulen gibt es?

Zweiundfünfzig korinthische Säulen, je 20 m hoch, um ein 108 m langes und 43 m breites Gebäude.

Warum ist es innen so dunkel?

Keine Wandfenster — außen ein geschlossener Tempel. Die drei Kuppeljoche werden nur durch runde Oberlichter beleuchtet.

Wie lange dauerte der Bau?

Vom Grundstein 1763 bis zur Eröffnung 1842. Die Revolution stoppte 1789 die Arbeit und der Zweck wechselte zweimal.

Ist es kostenlos?

Ja. Pfarrkirche ohne Eintritt, Turm oder bezahlten Bereich. Konzerte haben eigene Tickets.

Wer spielte hier Orgel?

Camille Saint-Saëns von 1858 bis 1877 und Gabriel Fauré von 1896 bis 1905. Chopins Beerdigung war am 30. Oktober 1849.

Wo es ist

In der Nähe

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