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Naturort · Hietzing, Vienna

Lainzer Tiergarten

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Foto · Valentin Panzirsch · CC BY-SA 3.0 at
Heute
Öffnungszeiten nicht erfasst
Besuchsdauer
1 Std 30 Min
Barrierefreiheit
Nicht erfasst
Preis
Nicht erfasst
Einordnung
Muss man gesehen haben
Rang
Rang 78 von 5,640

Über Lainzer Tiergarten

Der Lainzer Tiergarten ist ein ummauertes ehemaliges kaiserliches Jagdgebiet am südwestlichen Wiener Rand, rund 2,450 Hektar Wienerwald, heute Naturreservat und Park.

Die Habsburger ummauerten es in den 1780ern, um Wild innen und Wilderer draußen zu halten; über zwanzig Kilometer Mauer stehen noch. Franz Joseph öffnete es 1919.

Wildschweine, Rot- und Damhirsche sowie Mufflons leben frei darin, einer der wenigen Orte in einer europäischen Hauptstadt mit Großwild ohne Zoogehege.

Seit 2005 bildet es den Kern des UNESCO-Biosphärenparks Wienerwald als Beispiel für Waldschutz neben einer Großstadt.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Was ist drin?

Markierte Wege durchqueren Buchen- und Eichenwald, Wiesen und Feuchtgebiet innerhalb der Mauern; Aussichtspunkte dienen der störungsarmen Beobachtung von Hirschen und Wildschweinen.

Die in den 1880ern von Kaiser Franz Joseph für Kaiserin Elisabeth gebaute Hermesvilla steht im Reservat und ist heute Wien-Museum-Filiale mit historischen Räumen und Wechselausstellungen. Bewachte Tore wie Nikolaitor, Hermesvilla-Tor und Laaber Tor kontrollieren den Zugang.

Vorherrschend sind Buchen, mit Eichen und Hainbuchen an trockenen Hängen; saisonal überflutete Feuchtwiesen werden als Lebensraum für Amphibien und Watvögel gepflegt.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

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Foto · Funke · CC BY-SA 4.0

Empfohlene Besuchsdauer

Eine kurze Runde vom Haupttor zum nahen Aussichtspunkt und zurück dauert ein bis zwei Stunden; zur Hermesvilla und zurück oder zwischen zwei Toren einen halben Tag.

Das Reservat ist so groß, dass ein Besuch selten mehr als einen Abschnitt umfasst.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

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Foto · Funke · CC BY-SA 4.0

Jahreszeit und Menschenmassen

Hirsche und Wildschweine sind morgens und abends an Waldrändern am sichtbarsten; Sommermittag zeigt weniger Tiere.

Im Herbst rufen Rothirsche und Buchen färben sich, im Frühling blühen Wiesen — beide beliebt.

Sommerwochenenden ziehen die größten Menschenmengen an und drücken vorsichtige Tiere von Hauptwegen weg.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Tickets

Das Reservat ist kostenlos; Tore öffnen nach saisonalem Forstplan, im Winter meist kürzer und an manchen Werktagen geschlossen. Aktueller Plan steht auf der Stadtseite.

Die Hermesvilla verlangt eigenen Museumseintritt und hat eigene Öffnungstage, unabhängig von Torzeiten.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

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Foto · Andreyanghel · CC BY-SA 3.0

Ankommen

Straßenbahn 60 und Bus 60B fahren vom an U4 angebundenen Hietzing zum Hermesvilla-Tor; Bus 55B zum Nikolaitor.

Innerhalb der Mauern gibt es abgesehen von wenigen Dienstwegen keinen Fahrzeugzugang; der Besuch erfolgt zu Fuß ab Tor.

Die Torwahl ist wichtig: Das Reservat ist groß genug, dass ein falscher Einstieg eine zusätzliche Stunde bis Hermesvilla oder Aussichtspunkt bedeutet.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

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Foto · Aufnahmeblatt 4756-2-d 1872 Liesing, Hetzendorf.jpg: Österreichisch-Ungarische Monarchie, Militärgeographisches Institut derivative work: Ailura (talk) · Public domain

Worauf Sie achten sollten

Tore haben Saisonzeiten und schließen im Winter früh; Plan vorher prüfen.

Wildschweine sind wild und können besonders mit Jungen defensiv sein; Abstand halten, nicht füttern. Hunde stets an der Leine.

Radfahren und Joggen sind auf markierte Routen begrenzt, da Tierhabitat Vorrang vor Erholung hat.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

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Foto · Österreichisch-Ungarische Monarchie, Militärgeographisches Institut · Public domain

Fotografie

Ein langes Objektiv hilft bei Hirschen und Wildschweinen, die Abstand zu Wegen halten; ausgewiesene Aussichtspunkte bieten freie Sicht auf Wiesenränder beim Fressen.

Die Hermesvilla in ihrer Waldlichtung ist das meistfotografierte Gebäude.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Häufige Fragen

Ist der Lainzer Tiergarten ganzjährig geöffnet?

Die Tore folgen einem saisonalen Forstplan, im Winter meist kürzer; aktuelle Zeiten vorab auf der Stadtseite prüfen.

Ist der Eintritt kostenlos?

Ja, das Reservat ist kostenlos. Die Hermesvilla verlangt separaten Museumseintritt.

Welche Tiere sieht man?

Wildschweine, Rot- und Damhirsche sowie Mufflons leben frei, morgens und abends am sichtbarsten.

Was ist die Hermesvilla?

Eine in den 1880ern von Franz Joseph für Kaiserin Elisabeth gebaute Villa, heute Wien-Museum-Filiale mit historischen Räumen und Ausstellungen.

Wie komme ich ohne Auto hin?

Straßenbahn 60 oder Bus 60B vom U4-Knoten Hietzing zum Hermesvilla-Tor; Bus 55B zum Nikolaitor.

Sind Hunde erlaubt?

Ja, aber wegen der freilebenden Wildtiere überall nur an der Leine.

Wo es ist

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