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Museum · Landstraße, Wien

Heeresgeschichtliches Museum

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Foto · P e z i · CC BY-SA 3.0 at
Heute
Heute geöffnet, 09:00 – 17:00
Besuchsdauer
2 Std 30 Min
Barrierefreiheit
Nicht erfasst
Preis
Nicht erfasst
Einordnung
Hoch
Rang
Rang 846 von 5,640

Über Heeresgeschichtliches Museum

Das Heeresgeschichtliches Museum, das Museum für Militärgeschichte, ist Österreichs ältestes eigens als Museum errichtetes Gebäude. Es wurde 1891 im Arsenal-Komplex als k.k. Hofwaffenmuseum eröffnet und 1955 in seine heutige Form umbenannt.

Das Gebäude selbst ist Teil der Ausstellung: eine im byzantinisch-maurischen Stil gestaltete Halle, die Franz Joseph I. sowohl als Zeughaus als auch als Denkmal für das habsburgische Militär in Auftrag gab. In ihrem Zentrum befindet sich eine gewölbte Ruhmeshalle, die mit Statuen österreichischer Feldherren gesäumt ist.

Das bekannteste Ausstellungsstück ist der offene Gräf & Stift-Doppelphaeton, in dem Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajevo unterwegs war. Er wird zusammen mit der blutbefleckten Tunika gezeigt, die er trug. Das Attentat löste die Julikrise und den Ersten Weltkrieg aus.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

Was ist drin?

Die Sammlung ist chronologisch geordnet und reicht vom Dreißigjährigen Krieg über die Habsburgerzeit bis zum Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie zum österreichischen Heer der Nachkriegszeit.

Im Sarajevo-Saal befinden sich das Attentatsauto und die Uniform. Der Marinesaal zeigt Relikte des Kreuzers SMS Novara, darunter die Flagge, die das Schiff in der Schlacht an der Straße von Otranto 1917 führte. Ein eigener Saal behandelt den Ersten Weltkrieg mit Uniformen, Artilleriegeschützen und Schützengrabenmaterial; ein weiterer widmet sich dem Zweiten Weltkrieg und der Zeit der Wehrmacht in Österreich.

Im Außenbereich beherbergt ein Panzergarten gepanzerte Fahrzeuge des österreichischen Heeres der Nachkriegszeit unter freiem Himmel. Auch das Äußere des Gebäudes mit seiner Arkadenloggia und dem Mosaiktympanon ist Teil des Weges zwischen den Sälen.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

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Foto · Tauralbus · CC BY 4.0

Empfohlene Besuchsdauer

Zwei bis drei Stunden reichen aus, um die wichtigsten Säle in normalem Tempo zu besichtigen; wer sich ausschließlich auf den Sarajevo-Saal und die Ruhmeshalle konzentriert, kann in weniger als einer Stunde fertig sein.

Der Panzergarten nimmt für alle, die sich für die Fahrzeuge der Nachkriegszeit interessieren, weitere 20-30 Minuten in Anspruch. Er befindet sich im Freien, daher beeinflusst das Wetter, wie lange man dort verweilt.

Geprüft 2026-08-24

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Foto · Tauralbus · CC BY 4.0

Jahreszeit und Menschenmassen

Das Museum war in der Vergangenheit an einem Wochentag geschlossen, häufig freitags, zusätzlich zu seinen regulären Öffnungstagen; die aktuellen Öffnungstage und -zeiten sind hier nicht erfasst und sollten vor dem Besuch auf der eigenen Website des Museums bestätigt werden, da sich der Zeitplan eines Bundesmuseums zwischen den Jahreszeiten ändern kann.

An Wochentagvormittagen ist es ruhiger als an Wochenendnachmittagen, wenn insbesondere vor dem Sarajevo-Saal eine Warteschlange entsteht. Der Panzergarten lässt sich im Frühling und Herbst angenehmer zu Fuß erkunden als im Hochsommer.

Geprüft 2026-08-24

Tickets

Der Eintritt ist an der Tür kostenpflichtig; die aktuellen Preise für Erwachsene sowie etwaige ermäßigte oder kostenlose Kategorien sind hier nicht erfasst.

Der Panzergarten ist im regulären Eintritt enthalten und benötigt keine separate Eintrittskarte. Auch die Wechselausstellungen im Museum waren in der Vergangenheit normalerweise durch dieselbe Eintrittskarte abgedeckt, statt zusätzlich verkauft zu werden.

Wer seinen Besuch um einen bestimmten Ermäßigungstag oder ein Zeitfenster mit freiem Eintritt plant, sollte die eigene Website des Museums prüfen, da sich diese Angebote ändern und ein Eintrag bei einem Aggregator keine verlässliche Quelle dafür ist.

Geprüft 2026-08-24

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Foto · Tauralbus · CC BY 4.0

Ankommen

Das Museum befindet sich im Arsenal-Komplex südlich des Stadtzentrums. Die Straßenbahnlinie O fährt bis zur Haltestelle Arsenal in der Nähe des Eingangs, und vom Wien Hauptbahnhof, dem wichtigsten Wiener Bahnhof, der auch an mehrere Bus- und Straßenbahnlinien angebunden ist, erreicht man das Museum zu Fuß in 10-15 Minuten.

In der Nähe des Arsenals gibt es Straßenparkplätze, allerdings sind diese an Wochentagen begrenzt, wenn der umliegende Komplex für Bürozwecke genutzt wird.

Geprüft 2026-08-24 · Quelle

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Worauf Sie achten sollten

Die Säle zum Ersten und Zweiten Weltkrieg enthalten drastisches Material — Kampffotografien, Waffen, die zum Verstümmeln bestimmt waren, und Uniformen, die von Gefallenen geborgen wurden — und sind nicht mit Inhaltswarnungen versehen, wie es inzwischen in einigen westeuropäischen Kriegsmuseen üblich ist.

Der Sarajevo-Saal ist im Verhältnis zu seiner Beliebtheit klein, sodass es dort mittags tatsächlich sehr voll werden kann, selbst wenn der Rest des Museums nicht überlaufen ist.

Große Taschen und Rucksäcke müssen am Eingang normalerweise in einer Garderobe abgegeben oder kontrolliert werden, und Kinderwagen lassen sich durch die schmaleren Säle zum Weltkrieg nur schwer manövrieren.

Geprüft 2026-08-24

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Fotografie

Allgemeines Fotografieren ohne Blitz ist in der Dauerausstellung normalerweise erlaubt; für Wechselausstellungen können andere Blitz- und Fotografieregeln gelten. Daher lohnt es sich, die Beschilderung Saal für Saal zu prüfen, statt anzunehmen, dass im gesamten Gebäude dieselbe Regel gilt.

Die gewölbte Ruhmeshalle mit ihrem Ring marmorner Feldherrenstatuen unter natürlichem Licht von oben bietet das beste Innenmotiv des Gebäudes; die byzantinisch-maurische Außenloggia lässt sich am späten Nachmittag gut vom offenen Vorhof des Arsenals aus fotografieren.

Geprüft 2026-08-24

Häufige Fragen

Was ist das Auto im Sarajevo-Saal?

Der Gräf & Stift-Doppelphaeton, in dem Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajevo unterwegs war. Er wird zusammen mit der Uniform gezeigt, die er trug, als er erschossen wurde.

Ist dies Österreichs ältestes Museumsgebäude?

Ja, es wurde 1891 als eigens errichtetes k.k. Hofwaffenmuseum eröffnet und gilt als Österreichs ältestes Gebäude, das speziell als Museum gebaut wurde.

Ist der Panzergarten im Eintritt enthalten?

Ja, der Außenbereich mit den gepanzerten Fahrzeugen des österreichischen Heeres aus der Nachkriegszeit ist im regulären Eintritt enthalten.

Ist der Inhalt für Kinder geeignet?

Die Kriegssäle enthalten drastisches Kamp fmaterial ohne Inhaltswarnungen. Daher sollte die Eignung anhand des jeweiligen Kindes beurteilt werden, statt von einer familienfreundlichen Präsentation auszugehen.

Wie komme ich zum Arsenal?

Die Straßenbahnlinie O hält in der Nähe des Eingangs, und vom Wien Hauptbahnhof sind es zu Fuß 10-15 Minuten.

Was sind die Relikte der SMS Novara?

Es handelt sich um Gegenstände des österreichisch-ungarischen Kreuzers SMS Novara, darunter die Flagge, die das Schiff in der Schlacht an der Straße von Otranto 1917 führte. Sie werden im Marinesaal des Museums aufbewahrt.

Wo es ist

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